08.10.2020 08:00 - 10:00 / Bistro Spitz, Zürich

29. FFHS Business Breakfast

Wenn Probleme komplex werden, sind passende technologische Innovationen ebenso notwendig wie schwierig zu finden. Welche Erfolgsfaktoren für externe Kooperationen im Bereich Open Innovation gibt es?

Das Thema

Auf die Frage, wo es mehr innovative Lösungen für ein Problem gibt – im Unternehmen oder in der Welt – scheint die Antwort klar. Bei der Frage, wie diese Innovationen tatsächlich in den Produktionsprozess integriert werden können, stehen viele Unternehmen allerdings vor Problemen. Dabei gibt es Methoden, um mittels externer Partner effizient auch komplexe technologische Herausforderungen zu meistern.

Eine Möglichkeit sind Onlineplattformen, bei denen Unternehmen ihre technischen Probleme einer mehr der weniger breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen und von dort Lösungen abholen. Ein anderer Ansatz ist die so genannte Atlas-Methode. Sie entfaltet ihre Stärke bei interdisziplinären, komplexen Herausforderungen und kann branchenübergreifend auf die unterschiedlichsten Arten von Problemen angewendet werden. Ein strukturiertes Vorgehen bringt Licht ins Dunkel.

Das italienische Unternehmen BlueThink arbeitet nach dieser Methode und unterstützt Kunden wie Ferrero, LuxOttica, BMW oder Vorwerk mit technologischen Innovationen. Dieser Ansatz hat die FFHS zum 27. Business Breakfast inspiriert, zu dem wir herzlich einladen. Wir möchten mit hochkarätigen Experten aus dem Bereich Technologieentwicklung und Open Innovation sowie mit dem Publikum darüber diskutieren, wie technologische Innovationen erfolgreich ins Unternehmen geholt werden können und für welche Art von Problemen das Vorgehen (nicht) funktioniert.

 

  • Dr. Christopher Ganz, Leiter des Strategic Solutions & Standardization Teams bei ABB Future Labs beobachtet langfristige Trends, leitet daraus Anforderungen an zukünftige Technologielösungen ab und treibt die zugrundeliegenden Standardisierungsbestrebungen. Seine Erfahrungen innerhalb der ABB sowie in der Forschung und Entwicklung werden aufzeigen, welche Wege hier zur Implementierung externer Innovationen gegangen werden.
     
  • Markus Graf, Head Open Innovation und Gründer des FinTech Incubators F10 gewährt uns Einblicke in die Innovationsaktivitäten unserer Eisenbahngesellschaft.
     
  • Dr. Natascha Hebestreit leitet an der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) den Fachbereich für Innovation Management und arbeitet - seit sie von der ATLAS Methode erfahren hat - auch als Business Development Manager für BlueThink
     
  • Bora Altuncevahir doziert an der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) im MSc Business Administration sowie im Studiengang CAS Blockchain. Er ist Chair der Education Working Group der Crypto Valley Association in Zug und berät Unternehmen im Bereich Innovationsmanagement bei BitBrain Global GmbH.

Das Programm

7.45    Einlass

8.10    Begrüssung

8.15    «Die Atlas Methode – komplexe Innovationen möglich machen», Dr. Natascha Hebestreit, FFHS

8.30    «Wege zur Implementierung externer Innovation», Dr. Christopher Ganz, ABB Future Labs

8.50    «Komplexe Innovationen auf der Schiene», Markus Graf, SBB AG

9.10    Diskussion, moderiert durch Bora Altuncevahir, FFHS

9.45    Networking

10.00  Ende des Business Breakfasts

Das Business Breakfast ist die Austauschplattform der FFHS mit der Wirtschaft. Hier werden bei Kaffee und Gipfeli aktuelle Themen debattiert. Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch bitten wir um eine Anmeldung (Link zur Anmeldungsmaske) da die Plätze auf 60 begrenzt sind.