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«iischi wirtschaft» – Digital Leadership

Naters – Macht die Digitalisierung die Chefin obsolet? Was muss ein Mitarbeiter heute können? Und welche Arbeitskultur entspricht dem Zeitgeist? Diese Fragen diskutierten die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) und das Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis (RWO) gemeinsam mit Oberwalliser Wirtschaftsvertretern an der zweiten Durchführung der Oberwalliser Networking-Plattform «iischi wirtschaft».

 

Am Donnerstagabend ging die zweite Durchführung von «iischi wirtschaft» im Natischer World Nature Forum über die Bühne. Organisiert wurde das Event wiederum von der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) in enger Kollaboration mit der Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis AG (RWO). Drei Oberwalliser Betriebe zeigten, wie die die Digitalisierung die Art und Weise prägt, wie Menschen im Oberwallis arbeiten.

Die drei Podiumsteilnehmer im intensiven Austausch mit FFHS-Studiengangsleiterin CIndy Eggs.

Digitalisierung am Arbeitsplatz und Arbeit 4.0

«iischi wirtschaft – Digital Leadership» wurde von Cindy Eggs geleitet. Sie ist verantwortlich für den Weiterbildungsstudiengang MAS Arbeit 4.0, der im Herbstsemester erstmals an der FFHS starten wird. Am Podium nahmen Sokol Ismaili von der Salzmann AG IED, Mario Schnyder von der Lonza AG und Andy Abgottspon von Hazu Inc. teil.

Als Spezialistin für neue, von der Digitalisierung geprägte Arbeitsformen, leitete Cindy Eggs das Thema der digitalen Führung ein. Sie betonte mehrfach, dass Digitalisierung nicht nur neue Gadgets, Tools und grössere IT-Abteilungen bedeutete. Vielmehr verlangten die neuen technischen Möglichkeiten ein Umdenken, das tiefer gehen müsse. «Vertrauen, Transparenz, Offenheit und Eigenverantwortung prägen die moderne Unternehmenskultur», so die Spezialistin.

 

Neue Anforderungen, Kompetenzen und Rollen

Mit der Digitalisierung ändert sich, was Mitarbeitende können müssen, welche Kompetenzen sie mitbringen müssen für einen Job. Auch das Alter eines Mitarbeitenden hat einen Einfluss darauf, wie gut er oder sie für die neuen Anforderungen gerüstet ist. Mit jüngeren Mitarbeitenden kommen nicht nur neue Kompetenzen in die Teams, sondern es entstehen auch neue Anforderungen und Bedürfnisse. Flexibilität, Motivation und Sinnsuche, sind nur einige der Stichworte, die in diesem Zusammenhang immer wieder genannt wurden.

Über 100 Gäste fanden ihren Weg ins World Nature Forum.

Das Podium stellte sich der Frage, ob es in einer digitalisierten Arbeitswelt den klassischen Chef wirklich noch braucht. Ganz einig wurde man sich nicht. Die Diskussion zeigte aber: Es besteht Handlungsbedarf. Chef oder Chefin zu sein, kann 2018 nicht mehr dasselbe bedeuten wie 1950, darin war man sich einig. Ob wir in Zukunft aber ganz ohne Chefsessel und Teppichetagen auskommen, blieb auch nach der Diskussion offen.

 

Über «iischi wirtschaft»

«Die FFHS ist ein aktiver Bildungspartner für die Unternehmen in der Region. Mit ‹iischi wirtschaft› wollen wir der Oberwalliser Wirtschaft eine Plattform bieten, die neben Networking auch Wissensaustausch, Lernen und Inspiration fürs Business umfasst», erklärt FFHS-Rektor Michael Zurwerra. «Gemeinsam mit RWO verfolgen wir das Ziel, unsere regionale Wirtschaft zu stärken und zusammenzubringen.»

Mehr Informationen zu vergangenen und zu künftigen Durchführungen von «iischi wirtschaft» finden Sie unter: ffhs.ch/iischi-wirtschaft

 

Download Bilder des Events

 

FFHS // 12. April 2018

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