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20 Jahre Fernstudium: Challenge und Chance

Seit 20 Jahren studieren Berufstätige, Familienmenschen, Sportler und alle, die ein Quäntchen mehr Flexibilität suchen an der FFHS. Zwei Studierende zeigen, dass sich das Fernstudium – trotz vieler technischer Neuerungen – im Kern nicht wesentlich verändert hat.

20 Jahre sind eine lange Zeit für eine E-Hochschule. Und tatsächlich hat sich einiges geändert seit den Anfängen. Wo Studierende 1998 noch Bücher aus Papier lasen und per Telefon und SMS kommunizierten, profitieren Studierende 2018 von E-Books, webbasierten Lernplattformen und vernetzen sich via Whatsapp, Facebook und Instagram.


Taffe Challenge Fernstudium

Der Kern des Fernstudiums hat sich aber nur wenig verändert, scheint es. Damals wie heute war ein Fernstudium eine Challenge. «Man sagte mir gleich am Anfang, das Studium sei ‚taff‘», erzählt Leo D’Anna. Er war einer der ersten FFHS-Studenten überhaupt, hat sein Wirtschaftsingenieurs-Studium 1998 begonnen und ist heute als Geschäftsleitungsmitglied und Betriebsleiter in einem internationalen Betrieb tätig.

FFHS-Alumnus Leo D'Anna.

Auch 2018 macht sich ein Fernstudium nicht einfach so nebenher, aller neuer Lerntechnik zum Trotz. Rahel Wälti, die ihren MSc in Business Administration 2018 abschliesst, bestätigt die Challenge Fernstudium: «Das Studium war manchmal ziemlich intensiv nebst meiner beruflichen Tätigkeit und allen anderen Engagements». Man brauche überdurchschnittlich viel Selbstdisziplin, Selbstmotivation und Durchhaltewillen, um ein Fernstudium erfolgreich zu absolvieren.

Das war 1998 nicht viel anders bestätigt Leo D’Anna. Er fügt aber hinzu: «Mein Umfeld reagierte durchwegs positiv und brachte mir grossen Respekt für die Disziplin entgegen, die man an den Tag legen muss».


Mehr Flexibilität, mehr Selbstdisziplin

Warum man trotz der Herausforderungen, die ein Fernstudium mit sich bringt, diesen Weg einschlägt, scheint sich ebenfalls nicht geändert zu haben. «Die Modulpläne und Unterrichtsunterlagen waren an der Uni zu chaotisch für ein Fernstudium und die Präsenzzeiten waren für mich nicht einzurichten wegen meines Arbeitspensums», erklärt Rahel Wälti. Leo D’Anna war 35 als er zu Studieren begann, hatte eine Familie mit Kleinkind und eine Führungsposition im Betrieb. Auch für ihn kam deswegen ein klassisches Studium nicht in Frage.

FFHS-Studentin Rahel Wälti.

Die grösseren Anforderungen an Selbstdisziplin und Eigenverantwortung sind aber sowohl für Rahel Wälti, als auch für Leo D’Anna nicht nur ein Trade-Off für mehr Flexibilität. «Ich bin als Mensch und Persönlichkeit gewachsen an den Herausforderungen des Fernstudiums», sagt Leo D’Anna. Das Studium habe ihm mehr Selbstsicherheit – und schlussendlich mehr Erfolg im Beruf – gegeben.

Für Rahel Wälti liegt der Abschluss des Studiums noch weniger lange zurück. Sie kann noch nicht abschätzen, inwiefern das Studium sie im Beruf weiterbringen wird. Allerdings ist auch sie sich sicher, dass sie im Fernstudium nicht nur einen Abschluss erworben, sondern auch sehr viel über sich selbst gelernt hat.

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