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«Erwartungsvolle Freude und grosser Respekt»

Brig/Zürich – Michael Zurwerra hat am 1. März 2017 seine neue Funktion als Rektor der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) aufgenommen. Im Kurzinterview spricht er über seine Hoffnungen, Erwartungen und Pläne.

Am ersten März beginnt das neue Abenteuer als Direktor der FFHS: Wie fühlen Sie sich? Mit welchem Gefühl nehmen Sie diese neue Herausforderung an?

Meine Gefühle schwanken zwischen erwartungsvoller Freude und grossem Respekt vor der neuen Verantwortung. Mit der bevorstehenden Akkreditierung, der Festlegung und Umsetzung der Forschungsstrategie, dem Aufbau des UNESCO-Lehrstuhles und der schnell sich entwickelnden Digitalisierung, die für uns in der Lehre national und international neue Konkurrenz schafft, warten grosse Herausforderungen auf uns. Auf jeden Fall bin ich sehr motiviert, in meine neue Funktion starten zu dürfen.


Was haben Sie vor diesem Amt gemacht?

Ich war 25 Jahre als Lehrer, Prorektor und Rektor am Kollegium Spiritus Sanctus in Brig und die letzten 4 Jahre arbeitete ich als Rektor der Kantonsschule Trogen in Appenzell Ausserrhoden. In Brig durfte ich die Sportschule mit dem Nationalen Leistungszentrum West aufbauen und in Trogen eine grosse Schulentwicklung durchführen.


Was hat Sie dazu bewegt, sich für diese Rolle zu bewerben?

Als Stiftungsrat und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der FernUni Schweiz habe ich in den letzten Jahren das Modell des Fernunterrichts kennen und schätzen gelernt. Mit meiner langjährigen Erfahrung in der Bildung und in der Führung von verschiedenen Bildungsinstitutionen sowie in der Politik und im Militär glaube ich zudem diese anspruchsvolle Tätigkeit im Interesse der FFHS ausüben zu können. Ich bin überzeugt, dass das Fernstudium ein zukunftsorientiertes Bildungsmodell ist. Ich empfinde es als einmalige Chance in der Zeit der grossen gesellschaftlichen Veränderung durch die Digitalisierung mit der FFHS diese Entwicklung mitzugestalten.

 

Wenn Sie sich Ihren künftigen Mitarbeitenden vorstellen müssen, welche Sie noch nicht kennen, was würden Sie von sich erzählen?

Ich habe eine positive Lebenseinstellung, bin offen für Neues und liebe den Umgang mit Menschen.
 

Was erwarten Sie sich von diesem Amt?

Ich erhoffe mir, dass es uns gelingt, die Fernfachhochschule Schweiz als eine anerkannte Bildungseinrichtung zu etablieren, die vielen Studierenden ein Studium oder eine Zusatzausbildung in der Kombination mit ihrem Beruf, ihrer sportlichen Karriere, den Anforderungen der Familie oder auf Grund örtlicher Gegebenheiten ermöglicht.

 

Welches werden die ersten Themen/Projekte sein, welchen Sie sich stellen werden?

Derzeit erachte ich die Festlegung einer Forschungsstrategie für die FFHS, den Aufbau des UNESCO-Lehrstuhles, den Bau des neuen Campus, die Weiterentwicklung der Methoden des Fernstudiums und vor allem die Vorbereitung auf die Akkreditierung zusammen mit der SUPSI als wichtige Projekte.
 

Eine Nachricht an Ihren Vorgänger?

Prof. Dr. Kurt Grünwald gebührt vor allem ein grosser Dank. Ohne Kurt Grünwald gäbe es die Möglichkeit der Fernstudien und die Fernfachhochschule Schweiz nicht. Seinem Engagement, seinen innovativen Ideen und seiner Hartnäckigkeit verdanken wir diese moderne und einmalige Bildungsinstitution der Schweiz.
 

Eine Botschaft an Ihre neuen Mitarbeiter?

Die Fernfachhochschule Schweiz steht im besonderen Fokus der Öffentlichkeit. Aus diesem Grund müssen wir in der Lehre und in der Forschung gut sein. Im Bereich der Fernstudien, des E-Learning und des Blended Learning müssen wir an der Spitze der Entwicklung sein.

Diese Ziele und die neue Herausforderung der Digitalisierung können wir nur gemeinsam bewältigen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich alle Mitarbeiter als Teil der FFHS sehen und sich bewusst sind, dass es jede und jeden von uns braucht, um die Qualität zu erreichen, die uns auch in der Zukunft erfolgreich macht.

FFHS // 1. März 2017

Der 56-jährige Michael Zurwerra ist in Ried-Brig aufgewachsen und hat Philosophie und deutsche Literatur an der Universität Freiburg studiert. Nach mehreren Jahren Lehrtätigkeit war er von 1995 bis 2001 Prorektor und ab 2005 während acht Jahren Rektor des Kollegiums Spiritus Sanctus in Brig. Zuletzt leitete Michael Zurwerra als Rektor der Kantonsschule Trogen die allgemeinbildenden Mittelschulen des Kantons Appenzell Ausserrhoden.

 

 

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