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Erfolgreicher KTI-Projektabschluss zur interdisziplinären Zusammenarbeit

Zürich – Im Rahmen eines KTI-finanzierten Projektes forschte das Institut für Management & Innovation (IMI) zusammen mit der SUPSI und einem global führenden Tessiner KMU an Möglichkeiten, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit die Innovationskraft von Unternehmen stärken kann. Zu den Ergebnissen gehört ein Tool, das es KMU erlaubt, effektive interdisziplinäre Massnahmen erfolgreich zu implementieren.

Es ist eine grosse Herausforderung, mit der Unternehmen immer wieder konfrontiert sind: die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen und Unternehmensfunktionen insbesondere in Innovationsprojekten. Die Kollaboration ist in der Praxis häufig geprägt von unzureichender Kommunikation, Missverständnissen und Auseinandersetzungen. Die Konsequenzen sind für die Unternehmen z.T. dramatisch: Innovationsprojekte verzögern sich, werden abgebrochen oder kommen gar nicht erst zustande.

Im Forschungsprojekt «Organizational Intelligence: How to foster interdisciplinary collaboration» erarbeitete ein Team um Andrea L. Sablone und Hagen Worch des Instituts für Management & Innovation (IMI) eine Vorgehensweise, um die interdisziplinäre Zusammenarbeit in Unternehmen zu verbessern und damit deren Innovationskraft zu stärken.
 

Fünf Stufen für einen effektiven interdisziplinären Austausch

Zentrales Ergebnis des entwickelten Ansatzes ist ein strukturiertes fünfstufiges Vorgehen, das in jedem Unternehmen implementiert werden kann. Grundsätzlich geht es darum, projektbezogene Formen für einen effektiven interdisziplinären Austausch zu entwickeln und zu implementieren sowie typische Hindernisse der Zusammenarbeit abzubauen. Zu den Hindernissen zählen Unterschiede im Informationsstand und in der Wissensbasis zwischen den Teilnehmenden interdisziplinärer Teams. Auch unterschiedliche Zielsetzungen können massive Hindernisse darstellen, da sie wiederkehrend zu Konflikten führen.

Gelingt es einem Unternehmen, effektive Austauschformen zu etablieren und die Hindernisse weitestgehend abzubauen, lässt sich dessen Innovationskraft substanziell steigern. Zum einen können durch verbesserte interdisziplinäre Zusammenarbeit die Anzahl, Vielfalt und Qualität der vorgebrachten Innovationsideen erhöht werden. Zum anderen lassen sich die Effektivität und Effizienz sowohl des Ideenbewertungs- und -auswahlprozesses als auch der Innovationsentwicklungs- und -vermarktungsprozesse verbessern. Beides stärkt die Innovationsfähigkeit und damit letztendlich die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens nachhaltig.

 

Möchten Sie die interdisziplinäre Zusammenarbeit auch in Ihrem Unternehmen in fünf einfachen Schritten verbessern? Gern können Sie für weitere Informationen Dr. Andrea L. Sablone kontaktieren: andrea.sablone@ffhs.ch

 

FFHS // 28.11.2016

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