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Erstes internationales Online-Forschungskolloquium zwischen FFHS und NWU

Im Rahmen des UNESCO-Lehrstuhls für personalisiertes und adaptives Fernstudium fand am 10. November 2017 das erste Online-Forschungskolloquium zwischen der FFHS und ihrer südafrikanischen Partneruniversität, der North-West University (NWU) statt.

Das eintägige Kolloquium unter der Leitung von Prof. Dr. Per Bergamin (FFHS) und Prof. Dr. Christo Van Der Westhuizen widmete sich dem Thema «Research for Future Learning». Teilnehmende des Instituts für Fernstudien- und eLearningforschung tauschten sich mit den Spezialisten des Fachbereichs Bildungswissenschaften der NWU insbesondere aus dem Bereich Self-directed Learning über die aktuellen Forschungsthemen und Erfahrungen aus der Praxis aus und holten sich dabei Inputs für laufende Projekte.

Per Bergamin im Gespräch mit Vertretern der NWU in Südafrika.
 

Im Fokus der Beiträge aus der Schweiz standen Fragestellungen zu emotionalen Aspekten beim Lernen im Kontext technologiebasierter Lernumgebungen: Franziska Hirt stellte ihr Experiment über die Messbarkeit von Neugier und deren Einfluss aufs Lernen vor. Dr. Egon Werlen erklärte den Einfluss von Bildschirmgrössen auf Emotionen beim digitalen Lesen. Dr. Ivan Moser zeigte ein Untersuchungsdesign zur Messung von Immersion (Einfühlung) im Rahmen einer Virtual Reality-Umgebung auf. Christof Imhof schliesslich sprach über Prokrastination und wie man mit adaptiver Lernmethodik dagegen ankommt.

Seitens der Südafrikanischen Teilnehmenden konzentrierte man sich auf die Nutzung technologischer Möglichkeiten im Unterricht: Prof. Dr. Christo van der Westhuizen leitet an der NWU den Forschungsschwerpunkt «Selbstreguliertes Lernen». Am Online-Kolloquim stellte er die Prinzipien problembasierter Online-Lernumgebungen vor und zeigte, wie sie zur Optimierung der «Community of Inquiry», der Lerngemeinschaft verwendet werden können.

Das IFeL-Forschungsteam nimmt online am Kolloquium teil.

 

Seine Kollegin und Mathematik-Dozentin Dr. Dorothy Laubscher demonstrierte, wie eine an der NWU entwickelte App im Mathematikunterricht erfolgreich eingesetzt wurde. Die leitende Dozentin des Fachbereichs Informatik, Dr. Roxanne Bailey, sprach in ihrem Vortrag über die Bedeutung der Computerkenntnisse im Informatikunterricht und erläuterte dabei, welche Rolle vorab aufgezeichnete Videos im Kontext des selbstregulierten Lernens spielen.

Zum Schluss des Kolloquiums wurde ein besonderes Augenmerk auf die Delphi-Studien gerichtet, welche NWU und FFHS zurzeit durchführen. Victoria Mirata präsentierte Zwischenergebnisse.

Während des Austauschs entstanden neue Ideen für künftige Forschungsaktivitäten zwischen der FFHS und der NWU. Das zweite Forschungskolloquium dieser Art ist bereits fürs Jahr 2018 geplant.

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