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MAS Business Law am Moot Court

Am 21. April 2018 krönten die Studierenden des MAS Business Law ihr Studium mit der Teilnahme am Moot Court im Bezirksgericht Zürich. Unter der Leitung von FFHS-Dozent Dominik Milani nahmen die Studierenden die Rollen von Kläger und Beklagten ein – fast wie im echten Gerichtsalltag.

 

Die Grundidee des Moot Court ist einfach. Die Studierenden des MAS Business Law sollen einerseits theoretisch aus der Literatur wissen, wie sie mit den Grundlagen des Schweizerischen Zivilprozessrechts, den Zuständigkeiten der Gerichte, Rechtsvorkehren und zivilprozessrechtlichen Fragestellungen umzugehen haben.

Die Teilnehmenden des Moot Court 2018 nach der Verhandlung.

Abschluss im Gerichtssaal

Andererseits gibt der Moot Court – also die interaktive Nachstellung einer Gerichtsverhandlung – den Studierenden den nötigen Praxiskontext, damit sie das Gelernte anwenden können. So teilte sich die Abschlussklasse des MAS Business Law heuer in zwei Teams auf. Auf der einen Seite betreute Rechtsanwalt, Notar und FFHS-Dozent Gilles Benedick die Kläger, auf der anderen Seite coachte Dozent und Rechtsanwalt Dominik Milani das Team der Beklagten.

Zwischen den beiden Parteien nahm Studiengangsleiterin Sandra Cooke die Rolle der Gerichtspräsidentin ein und die wissenschaftliche Mitarbeiterin Jasmine Fux amtete als Gerichtsschreiberin. Beim Moot Court war also alles fast wie in echt. «Diese realitätsnahe Umgebung eignet sich hervorragend dazu, die Theorie in der Praxis zu testen, ohne dass bei einem Fehler gleich schwerwiegende Konsequenzen drohen», erklärt Sandra Cooke.

Aus der Theorie wurde im Bezirksgericht Zürich sehr schnell handfeste Praxis (fiktives Fallbeispiel).

Gründliche Vorbereitung

Im Vorfeld des Moot Court bereiteten sich die Studierenden gründlich auf den Abschluss im Zürcher Bezirksgericht vor. Während des Semesters eigneten sie sich Kompetenzen im Bereich Zivilprozessrecht, Zuständigkeiten und Parteilehre sowie Ablauf des Zivilprozesses an.

Die Verhandlung ist in vollem Gange: Im Bild der Moot Court mit Studiengangsleiterin Sandra Cooke als Gerichtspräsidentin (Mitte, fiktives Fallbeispiel).

Als Vorbereitung auf den Moot Court erhielten sie von Dominik Milani einen Rechtsfall aus dem Arbeitsrecht. Die Studierenden teilten sich in zwei Gruppen (Kläger und Beklagte) auf und nahmen in der Rolle von Anwälten und Anwältinnen die Positionen der beiden Parteien ein. Bereits im Vorfeld mussten sie ihre Rechtsschrift einreichen. Am Prozesstag schliesslich trafen sich die Parteien vor Gericht und hielten ihre Plädoyers.

«Als Fachhochschule wollen wir Theorie und Praxis verbinden», schliesst Sandra Cooke, «Mit einem Format wie dem Moot Court gelingt dies beispielhaft.»

 

Der Moot Court findet jährlich im Rahmen des MAS Business Law statt. Mit dem MAS Business Law erwerben Studierende ohne formale juristische Ausbildung wichtige Kenntnisse des Wirtschaftsrechts mit konsequenter Ausrichtung auf die Problemstellungen in der Praxis. Denn: Ein fundiertes juristisches Know-how gehört heute zum Rüstzeug jeder Führungskraft.

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