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Sozialfirmen in der Schweiz – Nationale Untersuchung abgeschlossen

Zürich/Bern – Das Institut für Management und Innovation (IMI) der FFHS hat gemeinsam mit der SUPSI und der FHNW im Rahmen des Postulats der Nationalrätin Marina Carobbio Guscetti eine schweizweite Untersuchung zu den Sozialfirmen in der Schweiz durchgeführt.

Sozialfirmen sind Unternehmen, die zusätzlich zur wirtschaftlichen auch eine gesellschaftliche Zielsetzung verfolgen. Sie bieten Beschäftigungsmöglichkeiten und Qualifizierungsangebote für Menschen, die vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur sozialen und beruflichen Integration.

Die schweizerische Sozialfirmen-Landschaft ist historisch gewachsen und weist eine grosse Vielfalt auf. Dies zeigt der Forschungsbericht der FFHS, der in Zusammenarbeit mit der SUPSI und der FHNW entstanden ist. Dabei konnte die interdisziplinäre Projektgruppe erstmals empirisch fundierte Grundlagen zum besonderen Organisationstypus «Sozialfirma», der Schweizer Sozialfirmen-Landschaft und der Finanzierung zeigen. Insgesamt verdeutlicht die Studie die Vielfalt der Unternehmensmodelle und Arbeitsangebote in der sozialen und beruflichen Arbeitsintegration, die in der Schweiz unter dem Begriff der Sozialfirma zusammengefasst werden. Die Forschenden haben rund 300 Unternehmen in der Schweiz untersucht, die als Sozialfirmen bezeichnet werden können. Sie beschäftigen rund 32‘000 Klientinnen und Klienten sowie 7‘700 reguläre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Forschungsbericht als PDF

 

FFHS // 19. Oktober 2016


 

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