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Zukunftsworkshop Tallinn: Gründerszene hautnah

Brig/Zürich – Vom 26. bis 29. April waren Studierende des MSc Business Administration im Rahmen des Zukunftsworkshops zu Besuch im Start-up-Hotspot Tallinn. Sie erfuhren hautnah und praktisch, wie innovative Geschäftsideen entstehen, wie sie sich verändern und wie sie umgesetzt werden können.

Die Hauptstadt Estlands hat sich in den letzten Jahren rasant zu einem der Start-up-Hotspots in Europa entwickelt. Starke Gegensätze wie das sowjetische Erbe und die mittelalterliche Folklore treffen hier auf digitales Neuland wie eine e-Staatsbürgerschaft und ermöglichten ein junges, kreatives Umfeld, das den Vergleich mit Berlin nicht zu scheuen braucht.

Eindrücke aus dem Co-Working Space Lift99 in Tallinn.

 

Beim Besuch von Firmen wie Wolf3D, Shipitwise und Lingvist gewinnen die Studierenden einen Einblick in eine vibrierende Gründerszene. Inspiriert vom direkten Austausch mit jungen lokalen Unternehmern entwickeln die Studierenden eigene Geschäftsideen und pitchen sie am Ende des Workshops vor einem grösseren Publikum.

Rahel Wälti, Studentin des MSc Business Administration und Teilnehmerin des Zukunftsworkshops, berichtet beeindruckt: «Es ist unglaublich spannend zu sehen, wie die Start-ups mit anfänglich sehr wenigen Mitteln und Infrastrukturen ihre Geschäftsideen entwickelt haben und dann überdurchschnittlich schnell gewachsen sind.»

Ein Team beim Ausarbeiten ihrer Business-Idee...

 

«Erst durch die Besuche bei den Start-ups ist mir klar geworden, dass es häufig zum Gründungsprozess gehört, die Geschäftsidee teilweise mehrmals zu verwerfen und dann in eine ganz neue Richtung voranzutreiben», ergänzt MSc-BA-Student Dominik Moser, der ebenfalls am Workshop teilgenommen hat.

Dr. Natascha Hebestreit, FFHS-Fachbereichsleiterin für Innovationsmanagement, hebt hervor: «Für uns ist es wichtig, den Studierenden nicht nur zu vermitteln, eine Geschäftsidee intensiv zu durchdenken und zu entwickeln. Ebenso bedeutend ist es, dass sie die Erfahrung machen, dass es nicht den idealen Plan für die Umsetzung einer Geschäftsidee gibt, sondern dass der richtige Weg fortlaufend evaluiert und gegebenenfalls radikal angepasst werden muss.»

DieTeilnehmenden und Coaches des Zukunftsworkshops 2017 in Tallinn.

 

Ute Eisenkolb, Studiengangsleiterin des MSc Business Administration, betont, dass der Zukunftsworkshop im Rahmen des Studiums einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Die Studierenden haben die Gelegenheit, Kreativität mit Erlerntem zu verknüpfen und können sich zudem an ausgewählten Orten vom Unternehmergeist und zukunftsweisenden Ecosystem inspirieren lassen und in die Welt erfolgreicher Unternehmen schauen.

Der Zukunftsworkshop ist Bestandteil des Moduls «Creativity & Entrepreneurship» im 4. Semester des Studiums und wird als Studienreise durchgeführt.

Eindrücke und mehr Bilder von der Studienreise gibt’s auf Twitter. Mehr Informationen zum MSc in Business Administration an der FFHS finden sich im Web.

 

Dank der Inputs dieses Zukunftsworkshops gründeten Studierende zwei Start-Ups (Boatary – Boatsharing & E-BabSi)

// FFHS, 3. Mai 2017

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