23.05.2022

Internationale Tagung in Brig «Natur und Ethik»

Was haben die Naturkatastrophe in Brig 1993 oder der schmelzende Aletschgletscher mit Ethik zu tun? Welche Natur brauchen wir für ein nachhaltiges Leben? Die internationale Tagung «Natur und Ethik» vom 10. bis 12. Juni in Brig thematisiert unseren Umgang mit der Natur aus philosophisch-ethischer Perspektive.

Die aktuelle Debatte um den Klimaschutz fordert die Gesellschaft auf, die Rolle des Menschen in der Natur neu zu definieren. Dabei sind neue (Denk-)Ansätze gefragt. Am Event «Natur und Ethik» vom 10. bis 12. Juni 2022 finden sich Philosophen, Umweltwissenschaftlerinnen, Ökonomen, Pädagogen und Ethikerinnen im neuen FFHS-Hochschulcampus in Brig zusammen, um über die veränderten Umwelt- und Lebensbedingungen anhand der Problematik von Naturphänomenen nachzudenken. Dabei wird an jedem Tag ein spezifisches Thema beleuchtet. Neben den Keynotes von internationalen Referierenden wird das Programm durch didaktische Ateliers und Workshops ergänzt.

Ausserdem erwarten die Teilnehmenden Ausflüge in die Region, um den Wandel der Natur vor Augen zu führen: Eine Exkursion an den Grossen Aletschgletscher geleitet von Klima- und Gletscherexperte Dr. David Volken thematisiert den Klimawandel in den Alpen. An einer zweiten Exkursion wird Rolf Escher, ehemaliger Stadtpräsident, die Briger Naturkatastrophe von 1993 rekonstruieren.

Der dreitätige Event wird von der Fernfachhochschule Schweiz in Zusammenarbeit mit der AIPPh (Association Internationale des Professeurs de Philosophie) organisiert und lädt die Bevölkerung, Wirtschafts- und Tourismusakteure sowie Interessierte ein, neue Sichtweisen auf unsere Natur einzunehmen.