Nachhaltigkeit

Chancengleichheit, Diversität und Nachhaltigkeit sind zentrale Werte im Hochschulwesen. Das gilt auch für die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS).

Nachhaltigkeit ist eine der Richtlinien, die im Aktionspapier der FFHS definiert ist und an der sich die FFHS auch orientiert. Weiter richten sich auch die 22 Prozesse im Qualitätshandbuch der FFHS nach Nachhaltigkeitsprinzipien. Diese sollen eine kontinuierliche Verbesserung der Qualität in allen Bereichen der Institution gewährleisten.   

In Zusammenarbeit mit den SUPSI-Departementen und den affiliierten Schulen wurde 2021 eine entsprechende Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die zahlreichen Projekte und Aspekte an der FFHS rund um das Thema Nachhaltigkeit zusammenträgt und konkrete Ziele für die Weiterentwicklung formulieren wird. 

Die FFHS betreibt Forschung, bietet Lehre und Weiterbildung sowie Dienstleistungen an. Die hierfür geforderte Governance stellt diesen Betrieb sicher. In all diesen Bereichen ist Nachhaltigkeit wichtig; Nachhaltigkeit natürlich im klassischen, ökologischen Sinn, aber auch im ökonomischen und sozialen. Die FFHS will Nachhaltigkeit zu einer Lebens- und Arbeitsstrategie machen. Sie will in all ihren Bereichen nach dem Prinzip der optimalen Ressourcennutzung handeln.  

 

Kleine Gruppendiskussion über die Berufsaussichten im Spannungsfeld zwischen IT, Betriebswirtschaft und Management.

Die Menschheit ist heute aufgefordert, grossen globalen Herausforderungen entgegenzutreten. Die Vereinten Nationen haben 17 Ziele festgelegt, die alle Mitgliedstaaten bis 2030 erreichen sollen.  Auch die Schweiz ist aufgefordert diese sogenannten Sustainable Development Goals umzusetzen – und mit ihr natürlich auch die FFHS.

Alle Beteiligten im Bildungswesen und insbesondere die universitären Institutionen spielen eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung zur Erreichung des Ziels 4: «Hochwertige Bildung». Damit eröffnen sich neue Chancen, was die Rolle von Ausbildern der künftigen Generationen und den Einsatz in der angewandten Forschung anbetrifft. Aber es bedeutet ebenfalls verantwortungsbewusstes Handeln gegenüber der Gesellschaft und den regionalen Akteuren.

Ziel 4 fordert im Grundsatz, dass ausnahmslos alle in einer Gesellschaft, Zugang zu einer hochwertigen Grund- und Berufsbildung erhalten sollen. Diese soll sich weiter an den individuellen Bedürfnissen ausrichten. Für die FFHS gilt dieses Ziel auch für das Hochschulwesen. Mit ihrem orts- und zeitunabhängigen Studienmodell, das aus 80 Prozent Selbststudium und 20 Prozent Präsenzstudium (Blended-Learning-Modell) beruht, ermöglicht sie den Studierenden eine Ausbildung auf tertiärer Stufe auch nebst Familie und Karriere. Dieses Modell fördert die nachhaltige Durchlässigkeit auf den jeweiligen Lebens- und Berufswegen. Die FFHS will das Ziel 4 «Hochwertige Bildung» weiterverfolgen und trägt mit ihrem Handeln auch zum Erreichen aller anderen Ziele bei.