28.05.2026

FFHS verzeichnet Rekordwachstum bei Studierenden

Die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Bei den Studierendenzahlen verzeichnet sie einen Zuwachs von 10 Prozent. Daneben prägten personelle Veränderungen in der Hochschulleitung, strategische Weiterentwicklungen und neue Studienangebote das vergangene Jahr.

Anlässlich der Stifterversammlung blickten die Verantwortlichen auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Die Studierendenzahlen stiegen im Jahr 2025 von 3’243 (2024) auf 3’581 und bestätigen den anhaltenden Wachstumskurs der FFHS. Mit der Wahl von Dr. Germaine J.F. Seewer zur Präsidentin des Stiftungsrats und dem Amtsantritt des neuen Rektors Prof. Dr. Marc Schnyder im September 2025 wurde die Führung der FFHS neu aufgestellt.  

Wie bereits im Vorjahr schliesst die FFHS mit einem positiven Ergebnis ab und weist im Geschäftsjahr 2025 einen Gewinn von knapp einer Million Franken aus. 

Weiterentwicklung der Lehre und Digitalisierung 

In der Grundbildung stand 2025 die konsequente Weiterentwicklung von Studienangeboten, Lehrformaten und Prozessen im Zentrum. Auch im Bereich der E-Didaktik wurden neue Akzente gesetzt – unter anderem durch den Einsatz generativer künstlicher Intelligenz, gezielte Weiterbildungen für Lehrpersonen sowie den Ausbau barrierefreier Lehrformate. Mit der vollständigen Digitalisierung der Prüfungen und der Einführung eines neuen Prüfungssystems wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht. Ergänzend wurden Richtlinien zum verantwortungsvollen Einsatz von künstlicher Intelligenz in Studierendenarbeiten etabliert. 

Die FFHS hat ihr Studienportfolio gezielt erweitert, unter anderem mit neuen Studiengängen wie dem 
Bachelor in Wirtschaftsrecht und dem Bachelor in Visual Computing and Game Engineering. In der Weiterbildung wurden alle CAS-Angebote auf 10 ECTS harmonisiert, um die Modularität und Planbarkeit zu erhöhen. Neue Programme wie das CAS Project Management und das CAS Leadership am Standort Brig erweitern das Angebot zusätzlich. 

In der Forschung wurden wichtige Akzente gesetzt. Projekte zu erklärbarer künstlicher Intelligenz, nachhaltiger Ernährung sowie sozialpolitischen Fragestellungen liefern praxisrelevante Erkenntnisse. Ergänzt werden diese durch interdisziplinäre Kooperationen und technologische Entwicklungen wie die JupyterHub-Plattform zur Unterstützung moderner Lehr- und Lernumgebungen.