Internationaler Zukunftsworkshop in Kapstadt: Unvergessliche Einblicke und neue Freundschaften inklusive
FFHS-Studierende des MSc Business Administration reisten Ende April gemeinsam nach Südafrika. Für Teilnehmer Mike Abassi gehört der Zukunftsworkshop in Kapstadt schon jetzt zu den Highlights des Masterstudiums. Im Interview erzählt er mehr über seine Eindrücke.

FFHS-Studierende des MSc Business Administration beim Zukunftsworkshop in Kapstadt. (Fotos: FFHS)
Der internationale Zukunftsworkshop findet am Ende des Masters Innovation Management im Rahmen einer bis zu fünftägigen Studienreise im Ausland statt. Beim Eintauchen in neue Ökosysteme und innovative Businesswelten werden den Studierenden Impulse für neue Blickwinkel beim Angehen von Ideen und zukünftigen Herausforderungen vermittelt. 2025 ging es für die Studierenden nach Berlin, in diesem Jahr nach Kapstadt. Das Programm sah die kreative Arbeit am Innovationsprojekt vor, aber vor allem auch Networking, Meetings mit Entrepreneuren, dem Schweizer Konsulat sowie ein Field-Trip in die Businesswelt von Langa.
Mike Abassi, was nehmen Sie aus Ihrer Zeit in Kapstadt mit?
Ich nehme vor allem mit, wie offen, herzlich und ausserordentlich freundlich die Menschen in Kapstadt waren. Egal ob an der Hochschule, mit Projektpartnern oder von Uber-Fahrern – wir wurden überall sehr positiv und warmherzig aufgenommen. Und das Essen, das günstige, köstliche Essen.
Wie würden Sie die Tage in Kapstadt insgesamt einordnen, sowohl fachlich als auch persönlich?
Die Woche in Kapstadt war das absolute Highlight des Masterstudiums. Hagen Worch und Peter Gübeli haben die vier Tage super organisiert. Wir wurden an der lokalen Universität täglich königlich verpflegt und es gab einen abwechslungsreichen Mix aus Aktivitäten: Arbeit am Innovationsprojekt, verschiedene Gastvorträge, Podiumsdiskussionen, einen Einblick in die Arbeit an einem Schweizer Konsulat und ein Ausflug in die Townships der Stadt, an welchem wir die Capetonians und ihre Herausforderungen intensiv erleben durften. Trotzdem blieb genug Zeit, um die Stadt zu erkunden, für gemeinsame Steakhouse-Abende und Rooftop-Drinks – eine einzigartige Gelegenheit, um an der Fernfachhochschule echte Freundschaften zu knüpfen.
An welchem Innovationsprojekt haben Sie gearbeitet?
Mein Team hat das Projekt «Time2Belong» entwickelt. Ein soziales Innovationskonzept zur Neugestaltung von Tourismus. Unsere Idee war es, dass Touristen einige Stunden ihrer Zeit in gemeinnützige Projekte wie Beach-Clean-ups oder Wanderweg-Restaurationen investieren. Im Gegenzug würden sie ein authentisches Erlebnis wie eine Stadtführung von einem Einheimischen erhalten. Ziel war es, Tourismus so zu gestalten, dass lokale Gemeinschaften direkt profitieren und echte soziale Verbindung entsteht.



