17.02.2026

FFHS-Studierende präsentieren App bei den Olympischen Winterspielen in Mailand

Eisschnelllauf als Fan-Experience – das ermöglicht die App «Short Track Fantasy League», entwickelt von Informatikstudenten der FFHS. Im Rahmen der Olympischen Winterspiele in Mailand präsentierten die Studenten ihre App Interessierten und Sponsoren.

Mitte Dezember 2025 gewannen fünf Studierende des Bachelorstudiengangs Informatik die Thinksport Innovation - Sport Data Hack Challenge in Lausanne. Das Thema der Challenge, das von der International Skating Union (ISU) vorgegeben wurde: «Nutze Daten und Informationen, um die Interaktion mit Zuschauern im Short Track Speed Skating zu erhöhen.»  

Das FFHS-Team, bestehend aus Kaan Kaplan, Milad Fakiry, Nino Ziswiler, Ivo Eichelberger und Gian-Luca Teherani, überzeugte mit ihrer App «Short Track Fantasy League» die Jury. Der Sieg führte sie vergangene Woche an die Olympischen Spiele in Milano, wo sie ihr Projekt Vertretern der ISU, Interessierten und Sponsoren präsentieren konnten.  

Fesselnde Fan-Experience

«Mit unserer App wollen wir den Eisschnelllauf in eine fesselnde digitale Fan-Experience verwandeln», fasst Informatikstudent Milad Fakiry zusammen. Die App ist mit Daten von echten Athletinnen und Athleten im Eisschnelllauf gespeist, welche als Anime-inspirierte Charaktere aufbereitet sind. KI-gestütztes Storytelling für jeden Charakter sorgen bei den Fans für eine hohe Identifikation. Nutzende können ihre eigenen Teams zusammenstellen und sich Rennen mit anderen liefern. Die Punkte ergeben sich aus realen Rennen: Platzierungen, Überholmanöver, Rekorde oder Strafen werden laufend aktualisiert. «Die Gamification-Elemente und personalisierten Story-Erlebnisse erhöhen das Engagement und die Bindung», so Fakiry.  

Bei der Präsentation in Mailand wurde die Projektgruppe von zwei Studenten repräsentiert. Neben Milad Fairy war auch Gian-Luca Tehrani anwesend, begleitet wurden sie von Dr. Danuta Paraficz vom Laboratory for Web Science (LWS) der FFHS: «Diese Präsentation war eine aufregende Erfahrung.»  

Und wie geht es jetzt weiter? Dazu sagt Gian-Luca Tehrani: «Unsere App ist auf grosses Interesse gestossen. Unser Prototyp ist bereits weit entwickelt. Unser Team ist bereit die nächsten Schritte zu gehen und weiter an unserem Produkt zu arbeiten.»