Internationaler Austausch stärkt den Transfer von Forschung in die Praxis
Das Jahr 2025 war in Bezug auf die internationale Zusammenarbeit der FFHS ein sehr erfolgreiches Jahr. Neben der Arbeit an gemeinsamen Projekten kamen insgesamt 15 Forschende und Dozierende aus sieben ausländischen Universitäten für je mindestens zwei Wochen an die FFHS.

Paulo Antonio Pasqual Jùnior, Forscher an der brasilianischen Universidade de Caxias do Sul (UCS) gemeinsam mit Prof. Dr. Egon Werlen von der FFHS vor dem Hauptsitz Campus Brig.
Die Besuche der sogenannten Fellows dienen vor allem dem Aufbau langfristiger Zusammenarbeit. Sie ermöglichen es, neue Kompetenzen und Fähigkeiten zu erwerben und bereiten den Forschenden der FFHS Zugang zu einer grossen Anzahl an Studierenden, mit deren Hilfe auch neue Techniken und Instrumente für die FFHS entwickelt werden können. Prof. Dr. Egon Werlen, Forschungsfeldleiter «Emotionen beim Lesen und Lernen» am Institut für Fernstudien- und eLearningforschung (IFeL), ist überzeugt: «Die internationale Zusammenarbeit stärkt den Transfer von Forschung in die Lehre an der FFHS.» Er übernimmt auf Seiten der FFHS gerne die Verantwortung für die Personen, die an diesen Austauschprogrammen teilnehmen. Vorwiegend handelt es sich um Dozierende und Forschende von internationalen Hochschulen oder Universitäten, die im Rahmen von unterschiedlichen Förderprogrammen, bestimmter Forschungsprojekte oder auch auf eigene Initiative hin, den Weg an die FFHS finden.
Gäste aus dem hohen Norden, dem Süden Afrikas und anderen Weltteilen
Alina Pavlova schreibt an der Universität Oulu in Finnland eine Doktorarbeit über den Einfluss von Emotionen auf das Lösen von Mathematikaufgaben. Sie besuchte die FFHS, um mehr über die Auswertung automatischer Emotionserkennung im Gesicht zu lernen. Die Forschenden des IFeLs halfen ihr, aus den riesigen Datenmengen sinnvolle Ergebnisse zu erhalten.
Dr. Janeth Kigobe, die aktuelle Dekanin der Fakultät für Erziehungswissenschaften der Open University of Tansania (OUT) kam gemeinsam mit Dr. Lilian Mutalemwa von der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik an die FFHS, um ein System zur Selbsteinschätzung der digitalen und KI-Kompetenzen zu studieren und in einem gemeinsamen Projekt für den Einsatz in Tansania anzupassen.
Im Frühjahr reiste auch noch Dr. Gordon Sekano, Dozent und Forscher von der North-West University in Südafrika an die FFHS, um gemeinsam zu untersuchen, wie man die an der FFHS eingesetzten Selbstkontrollaufgaben an die Prinzipien des selbstgeleiteten Lernens anpassen kann. Zum Jahresende wurde diese Arbeit mit Dr. Molebohend Ramulumo fortgeführt – Dozentin und Forscherin an der North-West University. Dabei konnte sie auch an der Adventsfeier der FFHS teilnehmen, zu der sie spontan eingeladen wurde.
Einige der Fellows, die 2025 an der FFHS zu Gast waren:
Unter den weiteren Fellows waren auch noch Prof. Leonard Fweja, stellvertretender Vizekanzler für regionale Dienste und IEMT, Dr. Theresia Julius Shavega, ehemalige Dekanin der Fakultät für Bildungswissenschaften, Dr. Jacob Leopard, Direktor des Instituts für Weiterbildung und Dr. Lawi Yahana Mamboleo, Koordinator der Serviceeinheit Lehre und Lernen an Fakultät für Naturwissenschaften, Technologie und Umweltstudien, die allesamt an der Open University of Tanzania tätig sind.
Im Rahmen des SAMBA-Projekts, das die FFHS in Kooperation mit der University of Johannesburg (UJ) umsetzt, kamen ausserdem Dr. Roxanne Bailey, Senior Lecturer im Fachbereich Mathematik-, Naturwissenschafts- und Technikdidaktik; Prof. Dr. Christo Van der Westhuizen vom Fachbereich Mathematik-, Naturwissenschafts- und Technikdidaktik sowie Prof. Dr. Elsa Mentz, Forschungsprofessorin an der North-West university, ehemalige Direktorin des Forschungsbereichs Selbstgesteuertes Lernen an der NWU.





