Mobilität – Studieren im Ausland
Die FFHS fördert den Austausch im Studium und die Mobilität über die regionalen Grenzen hinaus. Die Studierenden haben die Möglichkeit sowohl im europäischen als auch im internationalen Ausland ihre Studien weiterzuführen und Erfahrungen zu sammeln.
Die Möglichkeiten sind vielfältig: Erfahrungen ausserhalb der eigenen Hochschule zu sammeln, sei es für Studium, Praxis oder ein Nachdiplompraktikum, ist eine bereichernde Chance, die man nicht verpassen sollte.
Der Call for Applications für Auslandsaufenthalte im HS2027 und FS2028 startet Ende November. Beratungen können gerne vorab wahrgenommen werden.
Möglichkeiten der europäischen und internationalen Mobilität
Dank dem Swiss-European Mobility Programme (SEMP) ist es den Studierenden der FFHS möglich, mit den Partnerhochschulen der SUPSI den Austausch und die Mobilität aus der und in die Schweiz zu realisieren.
Studium
Das SEMP-Programm ermöglicht es Studierenden, minimal 3 Monate bis maximal 12 Monate Mobilität pro Studium durchzuführen, einschliesslich Postgraduiertenpraktika bis zu einem Jahr direkt nach dem Abschluss. Die Mobilität wird wie folgt gefördert:
- Mini-Flatrate für 2-3 Monate Aufenthalt: CHF 1330.–/Europa bzw. CHF 1750.–/International
- Flatrate für einen 7-monatigen Aufenthalt: CHF 1900.–/Europa bzw. CHF 2500.–/International
- Flatrate für ein gesamtes Jahr: CHF 3800.–/Europa bzw. CHF 5000.–/International
Aufenthalte sind in der Regel nur an Hochschulen möglich, mit welchen eine Kooperation zur Studierendenmobilität vereinbart ist.. Die FFHS arbeitet dabei eng mit der SUPSI zusammen und bietet das dafür bestehende Hochschulnetzwerk an.
Wenn für Mobilitäten innerhalb Europas die An- und Rückreise zu mind. 50 Prozent mit Hilfe von umweltfreundlichen Reisemethoden (bspw. Bahnreise) erfolgt, wird ein Bonus von CHF 100.– ausbezahlt.
Praktika/Traineeship
Im Rahmen von SEMP werden auch Praktika im Ausland gefördert. Die Realisierung eines solchen geförderten Aufenthalts entspricht der unten beschriebenen Vorgehensweise.
Zu beachten ist, dass ein Mindestaufenthalt von 2 Monaten erforderlich ist. Die finanzielle Förderung wird je nach Dauer berechnet. Die Studierenden sind für die Suche nach einem Praxispartner im europäischen Ausland selbst verantwortlich, diese muss aber in enger Zusammenarbeit mit der Studiengangsleitung erfolgen, um sicherzustellen, dass die praktische Tätigkeit den für den Studiengang erforderlichen Kriterien entspricht. Dies gilt für curriculare (BSc Ernährung und Diätetik) als auch non-curriculare Praktika. Für non-curriculare Praktika können keine ECTS angerechnet werden.
Eine praktikumsorientierte Mobilität kann auch nach dem Studienabschluss erfolgen, wenn der Praktikumsplatz noch vor der Verteidigung der Thesis gefunden wurde.
IAESTE Praktika
Studierende technischer Fachrichtungen haben auch die Möglichkeit über das IAESTE-Programm praktische Erfahrungen zu sammeln. Allerdings ist die Teilnahme begrenzt auf Studierende unter 30 Jahren. Für mehr Informationen über das Programm und mögliche Praktikumsstellen wenden Sie sich an IAESTE oder die Verantwortliche für Mobilität an der FFHS.
Mobilität maximal flexibel mit der Ferdinand Porsche FERNFH in Österreich

Erlebe ein Semester an der Ferdinand Porsche FERNFH (FERNFH) – sowohl online als auch in Wiener Neustadt in Österreich. Die Blended Mobility mit der neuen Partnerhochschule FERNFH kombiniert das Beste aus zwei Welten: Eine internationale Zusammenarbeit und interkulturelle Erfahrung mit Studierenden aus ganz Österreich sowie eine maximale Flexibilität für berufstätige Studierende durch Online-Elemente.
Lernen Sie, wie internationale Teams heute tatsächlich funktionieren: digital, vernetzt und interkulturell. Denn Internationalität entsteht durch Zusammenarbeit – nicht nur durch Ortswechsel.
In der Blended Mobility erleben Sie Internationalität im Kern der heutigen Arbeitswelt und in Teams mit anderen berufstätigen Studierenden. Gemeinsame Projektaufgaben, digital gelöst, eröffnen neue Perspektiven aufgrund der unterschiedlichen kulturellen Hintergründe.
Ein Kurzaufenthalt vor Ort in Österreich rundet die Erfahrung ab und ermöglicht persönliche Begegnungen und der Ausbau des Netzwerks.
Neben den in den Modulen übermittelten fachlichen Kompetenzen erwerben Sie folgende Skills:
- Digitale und interkulturelle Kollaboration über Ländergrenzen hinweg
- Anpassungsfähigkeit an verschiedene Lern- und Arbeitskulturen
- Globales Denken und Perspektivenwechsel
Perfekt für berufstätig Studierende
Diese Mobility ist speziell für Studierende mit bestehenden Verpflichtungen konzipiert:
- Sie können Ihren Job behalten
- Sie bleiben bei Ihrer Familie
- Es ist kein Umzug notwendig
- Sie behalten die maximale Flexibilität, die mit dem FFHS-Studium einhergeht
Die Ferdinand Porsche FERNFH ist eine renommierte Partnerinstitution im Bereich Fernstudium, hat Erfahrung mit digitalen und internationalen Lernformaten und nutzt ebenfalls innovative Lehrmethoden und praxisnahe Inhalte.
Wie weiter?
Diese Austauschmöglichkeit mit der FERNFH ist derzeit nur für Studierende der Studiengänge Betriebsökonomie (BSc) und Wirtschaftsinformatik (BSc) ab dem 4. Semester möglich.
Mehr Informationen zur FERNFH: www.fernfh.ac.at
Eine Mobilität an der FERNFH ist nicht an das limitierte Zeitfenster des Calls for Applications für klassische Mobilitäten begrenzt.
Sprechen Sie die Verantwortliche für Mobilitäten an der FFHS an und vereinbaren Sie einen Beratungstermin.
Informatik an der Universidade Estadual de Campinas (Unicamp), Brasilien

Mit der Universidade Estadual de Campinas (Unicamp) erweitert die FFHS ihr Mobilitätsangebot um eine renommierte Partnerhochschule in Südamerika. Die Unicamp zählt zu den besten Universitäten Brasiliens und geniesst insbesondere in den Bereichen Informatik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Technologie einen ausgezeichneten internationalen Ruf. Als forschungsstarke Universität gehört sie regelmässig zu den führenden Hochschulen Lateinamerikas.
Der besondere Reiz dieser Partnerschaft liegt in der Möglichkeit, internationale Erfahrungen ausserhalb Europas zu sammeln. Ein Aufenthalt in Brasilien eröffnet Studierenden nicht nur neue akademische Perspektiven, sondern auch die Chance, eine andere Kultur kennenzulernen, ihre Sprach- und Kommunikationskompetenzen weiterzuentwickeln und wertvolle internationale Netzwerke aufzubauen.
Gerade im Bereich Informatik bietet das internationale Umfeld zusätzliche Chancen, globale Perspektiven auf technologische Entwicklungen kennenzulernen und den fachlichen Austausch mit Studierenden und Forschenden eines anderen Kontinents zu fördern.
Wie weiter?
Diese Austauschmöglichkeit mit der Unicamp ist derzeit nur für Studierende der Studiengänge Informatik (BSc), Informatik PiBS (Bsc) und Cybersecurity (BSc) ab dem 4. Semester möglich.
Mehr Informationen zur Unicamp (www.unicamp.br) und ihrer Fakultät für Informatik- und Elektroingenieurwesen (Home - FEEC Unicamp)
Eine Mobilität an der Unicamp orientiert sich am Zeitfenster des Calls for Applications für klassische Mobilitäten (s. oben). Eine Beratung ist auch ausserhalb dieses Zeitfensters möglich.
Summer School 2027 der Hochschule RheinMain/DE
Die Hochschule RheinMain, eine Partnerhochschule der FFHS/SUPSI, bietet Anfang August 2027 eine inspirierende internationale Summer School in Wiesbaden/DE an, welche Studierende aus der ganzen Welt zusammenbringt und eine einzigartige Mischung aus interkulturellem Austausch, fachlicher Weiterentwicklung und persönlichem Wachstum bietet.
Diese Media Management Summer School verbindet Markenkommunikation mit internationalen Perspektiven auf Employabilty und Teamwork in einem realen Case Study mit einem ansässigen Unternehmen. In Workshops, Inputs und Gruppenprojekten mit Studierenden aus aller Welt entwickeln Sie Fähigkeiten, die in globalen Kontexten in der Berufswelt unerlässlich sind.
Highlights
- Fokus auf interkulturelle Kommunikation und globalem Marketing
- Reales Case Study mit einem ansässigen Unternehmen aus der Digitalbranche
- Teamwork mit Studierenden aus USA, Uruguay, Südafrika, Singapur, der Schweiz, Deutschland etc.
- Kulturprogramm inklusive Wiesbaden‑Besuch, Köln‑Trip und freier ÖPNV‑Nutzung
- Spannende Einblicke in die Rhein‑Main‑Region – eine der dynamischsten Wirtschaftslandschaften Europas
- Anrechnung für Studierende im Studiengang Betriebsökonomie im Fach Marketing
Organisatorisches im Überblick
Ort: Wiesbaden
Datum: August 2027 (genaue Termine werden noch bestätigt)
Fokus: Marketing, Branding, Kommunikation, Employability
Kosten: Teilnahme 430 EUR, Unterkunft inkl. Frühstück: 650 EUR, Anreise nicht inkludiert
Bewerbung: bis 31. März 2027
Anrechnung: für Studierende im Studiengang Betriebsökonomie für Teilleistungen im Modul Marketing im 5. Semester
Einschränkungen: begrenzt auf 20 Teilnehmende, wobei 2 Plätze für die FFHS reserviert sind.
So machen Sie aus dem August 2027 Ihre ganz persönliche Global Skills Experience.
Incoming Mobility
Die SUPSI begrüsst Studierende aus den anderssprachigen Regionen der Schweiz und dem Ausland. Darüber hinaus bieten einige Institute der FFHS die Möglichkeit an, ein Praktikum zu absolvieren.
Da das Studium an der FFHS im Blended-Learning-Format erfolgt, ist eine vorhergehende Beratung notwendig. Bitte wenden Sie sich dafür an die Verantwortliche für Mobilität.
Jede Mobilität muss von der Herkunftsuniversität vereinbart und gebilligt werden und jede Mobilität bedarf einer Vereinbarung zwischen den beiden Institutionen.
Als Teilschule der SUPSI wird die Incoming Mobility für Studierende über die Mutterschule organisiert. Wie dabei formal vorzugehen ist, welche Dokumente benötigt werden und welche Deadlines gelten, ist auf der Website der SUPSI beschrieben.
Wie realisiere ich ein Auslandsstudium?
Ein Studium an einer anderen Universität in einem anderen Land ist ein Projekt, für welches die Studierenden die Verantwortung tragen und das sorgfältig geplant werden sollte.
1. Zeitkritisch und unabdingbar: Bewerbung
Die interessierten Studierenden sind in erster Linie für die Planung und Organisation ihres Mobilitätsprojekts selbst verantwortlich. Dazu gehören auch die Informationsbeschaffung über die möglichen Partnerhochschulen und die angebotenen Module, Kurse und Möglichkeiten.
Zu den ersten Schritten gehört sicherlich, sich via Mobility Online über die Partnerhochschulen der SUPSI zu informieren. Ein Gespräch mit der Verantwortlichen für Mobility an der FFHS schafft Klarheit über die Möglichkeiten, Finanzierung, Bedingungen und Zeitpläne. Bitte melden Sie sich dafür rechtzeitig vor dem offiziellen Bewerbungszeitfenster (s. unten).
Da der SUPSI und der FFHS nur ein begrenzter Fonds zur Verfügung steht, erfordert die Teilnahme an einer Mobilität eine Kandidatur.
Für die Kandidatur wird ein persönliches Mobilitätsdossier auf Mobility Online erstellt über welches die gesamte Administration bis zur Rückkehr erfolgen wird. Um ein solches digitales Dossier erstellen zu können, ist die Kontaktaufnahme mit der Verantwortlichen für Mobilität (siehe Kontaktdetails unten) zwingend.
Der Call for Applications für Auslandsaufenthalte im HS2027 und FS2028 startet Ende November. Beratungen können gerne vorab wahrgenommen werden.
Beratungen zu einem Auslandssemester sind das ganze Jahr über möglich.
2. Evaluation des Dossiers und Nomination an Partnerhochschule
Jedes Dossier für einen Mobilitätsaufenthalt wird mit der jeweiligen Studiengangsleitung evaluiert. Bei Akzeptanz erfolgt ein Gespräch mit der Verantwortlichen für Mobilitäten und es werden die ausgewählten Partnerhochschulen kontaktiert (Nomination). Erfolgt auch hier eine provisorische Zusage, erhalten die Studierenden die Aufforderung und die Detailinformationen, um an der Partnerhochschule das Bewerbungsdossier zu platzieren (mindestens CV und Notenspiegel).
Die Studierenden werden in der Folge informiert, ob die Mobilität wie gewünscht durchgeführt werden kann.
3. Vorbereitungen
Mit der Zusage der Partnerhochschule können die Studierenden mit der praktischen Organisation des Auslandsaufenthaltes beginnen (Wohnung, Visa, Versicherung etc.). Ein besonderes Augenmerk muss auf das sogenannte Learning Agreement gelegt werden, das zwischen FFHS/SUPSI, Partnerhochschule und Studierende abgeschlossen werden muss. Darin wird definiert, welche Module an der Gasthochschule belegt und mit Prüfungen abgeschlossen werden müssen, damit diese in der Folge an der FFHS angerechnet werden können.
4. Vor der Abreise
Ungefähr einen Monat vor der Abreise unterzeichnen das International Office und die Studierenden die Fördervereinbarung (Grant Agreement), die die finanzielle Unterstützung der Studierenden während der Mobilität zusichert. Dabei werden 90 Prozent des Betrags zu Beginn des Aufenthalts ausbezahlt und die verbleibenden 10 Prozent am Ende.
Es ist zu beachten, dass ein zusätzlicher Zuschuss von CHF 100.– gewährt wird, wenn eine nachhaltige Reiseoption gewählt wird (bspw. Zug).
5. Während dem Auslandsaufenthalt
Bei Ankunft in der Destination und Partnerhochschule erhalten die Studierenden ein Certificate of Arrival, das im Online-Dossier hochgeladen werden muss. Eine Anpassung am Learning Agreement kann nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt im Semester erfolgen und muss mit der Studiengangsleitung und der Verantwortlichen für Mobilitäten besprochen und vereinbart werden.
Am Ende des Aufenthalts sind die Studierenden aufgefordert, das Certificate of Attendance der Partnerhochschule unterzeichnen zu lassen und einen Final Report abzugeben.
6. Rückkehr
Nach Abschluss der Prüfungen stellt die Partnerhochschule ein Transcript of Records aus, dass die erreichten Noten aufzeigt und wichtig für die Anerkennung der im Ausland geleisteten ECTS ist. Nach der Rückkehr wird ein Gespräch mit der Mobilitätsverantwortlichen durchgeführt.
FAQ
Kann nebenbei gearbeitet werden?
Die meisten Studierenden an der FFHS sind berufstätig. Ein Auslandssemester muss selbstverständlich mit dem Arbeitgeber abgesprochen werden. Entweder kann die Mobilität während eines Sabbaticals durchgeführt oder der Job kann remote weiterverfolgt werden. Für den Fall, dass remote weitergearbeitet wird, sollte geprüft werden, ob eine Arbeitserlaubnis in den entsprechenden Ländern berücksichtigt werden muss und die Versicherung dafür gewährleistet ist. Selbstverständlich sollten dabei weder Studium noch Auslandserfahrung beeinträchtigt werden.
Was wird wie finanziert?
Auslandsemester/Studium: Die Mobilität wird wie folgt gefördert:
- Mini-Flatrate für 2-3 Monate Aufenthalt: CHF 1330.–/Europa bzw. CHF 1750.–/International
- Flatrate für einen 7-monatigen Aufenthalt: CHF 1900.–/Europa bzw. CHF 2500.–/International
- Flatrate für ein gesamtes Jahr: CHF 3800.–/Europa bzw. CHF 5000.–/International
Was passiert mit meinem Studienplatz an der FFHS während meines Auslandsaufenthaltes?
Die Studierenden bleiben an der FFHS immatrikuliert und müssen während des Auslandsaufenthaltes die Studiengebühren für diejenigen Module weiter bezahlen, die an der FFHS angerechnet werden. Im Gegenzug werden den Studierenden die Studiengebühren an der Partnerhochschule erlassen.
Welche Unterstützung erhalte ich vor Ort, bspw. bei der Suche nach einer Unterkunft?
Die Gasthochschulen senden i.d.R. den nominierten und akzeptierten Mobilitätsstudierenden ein Dossier zu, das ihnen hilft, ihr Auslandssemester zu organisieren. Darunter finden sich u.a. Infos zum Studium wie Termine und dem Layout des Campus, Tipps für Unterkünfte, Studierendenvereinigungen, Sport- & Freizeitangebote, etc. Kurz vor Semesterbeginn werden an der Gasthochschule Welcome Events organisiert, die es ermöglichen Kontakt zu knüpfen und sich zu orientieren bevor es mit dem Studium losgeht.
Kann ich mich mit Kommilitoninnen oder Alumni unterhalten, die bereits eine Mobilität machten?
Unbedingt! Die Erfahrung von Mitstudierenden ist extrem wertvoll. Um die Kontakte herstellen zu können, melden Sie sich gerne bei der Verantwortlichen für Mobilität (anja.bouron(at)ffhs.ch). Ausserdem können die Erfahrungsberichte am Ende der Seite für Inspiration und Information hilfreich sein.
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