SAS Bewegung und Gesundheit

Bewegung ist einer der wirksamsten Faktoren zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten – und dennoch bewegen sich viele Menschen zu wenig. In diesem Modul erfahren Sie, wie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in praxisnahe, alltagstaugliche Strategien zur Bewegungsförderung umgesetzt werden können. Ziel ist es, Menschen nachhaltig zu mehr Aktivität zu motivieren und gesundheitsfördernde Routinen in den Alltag zu integrieren.

In modernen Gesellschaften zählt körperliche Inaktivität zu den bedeutendsten Risikofaktoren für Erkrankungen und vorzeitige Sterblichkeit. Bewegungsmangel erhöht nachweislich das Risiko für nichtübertragbare Krankheiten, die heute für rund 80 % der Gesundheitskosten verantwortlich sind. Vor diesem Hintergrund gewinnt die evidenzbasierte Bewegungsförderung zunehmend an Relevanz für Public Health und Gesundheitsförderung.

Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen: Regelmässige körperliche Aktivität ist entscheidend für die physische und psychische Gesundheit. Sie verbessert das psychosoziale Wohlbefinden, fördert die Lebensqualität und reduziert das Risiko für chronische Erkrankungen: darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes, bestimmte Krebserkrankungen sowie psychische Störungen wie Depressionen.

Gerade angesichts steigender Gesundheitskosten ist es von zentraler Bedeutung, alltagsnahe und niederschwellige Bewegungsangebote zu entwickeln, die möglichst viele Bevölkerungsgruppen – insbesondere auch bislang inaktive Personen – wirksam erreichen.

Im Modul «Bewegung und Gesundheit» erwerben Sie fundiertes Wissen über die Bedeutung von Bewegung und Sport für die Gesundheitsförderung und die Prävention nichtübertragbarer Krankheiten. Sie lernen aktuelle Bewegungsempfehlungen (WHO und Schweiz), physiologische Grundlagen, Trainingsprinzipien sowie motorische Hauptbeanspruchungsformen kennen und setzen sich mit psychologischen und sozialen Einflussfaktoren wie Motivation und Barrieren auseinander. Das Modul verbindet aktuelles wissenschaftliches Wissen mit praxisnahen Lernformen: In praktischen Übungen und konkreten Beispielen erfahren Sie, wie sich theoretische Erkenntnisse wirksam in den Berufsalltag übertragen lassen. Die Teilnehmenden arbeiten mit neuesten Forschungsergebnissen zur Bewegungsförderung und lernen, diese in alltagstaugliche und zielgruppengerechte Massnahmen umzusetzen – für eine nachhaltige Förderung von Bewegung im individuellen und gesellschaftlichen Kontext.

Die Weiterbildung richtet sich an Fachpersonen im Gesundheitsbereich, EMR-zertifizierte Fachkräfte, Fitness-Trainerinnen und -Trainer, Lehrpersonen, Sozialarbeitende sowie Mitarbeitende und Führungskräfte aus der Wirtschaft. Auch Personalverantwortliche, Medienschaffende, Brandmanagerinnen und -manager, Mitarbeitende im medizinischen Service sowie alle, die ihr Wissen gezielt erweitern möchten, profitieren von diesem Modul – sei es zur persönlichen Interessenserweiterung oder zur beruflichen Weiterentwicklung.

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Eckdaten

Akadem. Titel: Short Advanced Studies in Bewegung und Gesundheit

Start: August und Februar

Dauer: 1 Semester

Studienorte: Zürich, Bern

Studienmodell: Blended Learning

ECTS: 5

Anmeldeschluss: 31. Mai und 30. November (spätere Anmeldungen nach Verfügbarkeit)

Kosten: CHF 2'950.–

Studium

Das SAS Bewegung und Gesundheit kann einzeln besucht werden oder – in Kombination, mit dem SAS Gesunde Ernährung – als Teil des CAS Bewegung und Ernährung in der Gesundheitsförderung absolviert werden. Darüber hinaus lässt es sich zum DAS GesundheitsförderungDAS Gesunde Arbeit und schliesslich MAS Gesundheitsförderung ausbauen.

Organisatorisches

  • Start: August und Februar
  • Dauer: 1 Semester
  • Anmeldeschluss: 31. Mai und 30. November (spätere Anmeldungen nach Verfügbarkeit)
  • Studienort: Zürich, Bern
  • Termine: Aktueller Stundenplan folgt

CHF 2'750.– (inkl. Online-Betreuung, Lernplattform, Zugang zur digitalen Bibliothek und ordentliche Prüfungsgebühren). 

Hinzu kommt eine Anmeldegebühr von CHF 200.–.

Folgende Personen werden zu den SAS zugelassen, sofern Sie über mehrjährige qualifizierte Berufspraxis verfügen:

  • Absolventen von Hochschulen (Universitäten, ETH, FH, PH)
  • Absolventen einer höheren Fachschule (HF)
  • Inhaber eines eidgenössischen Fachausweises oder eines eidgenössischen Diploms

Über die Zulassung von Personen, welche die genannten Anforderungen nicht erfüllen, jedoch über mehrjährige relevante Berufserfahrung verfügen, entscheidet die Studiengangsleitung «sur dossier».

 

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